Die aktuelle Situation ist für niemanden einfach. Es kommt zu Einschränkungen in allen Lebenslagen, was auch kurzfristig Auswirkungen auf das Konsumverhalten und die Wirtschaft haben wird.

Die aktuelle Situation ist für niemanden einfach. Es kommt zu Einschränkungen in allen Lebenslagen, was auch kurzfristig Auswirkungen auf das Konsumverhalten und die Wirtschaft haben wird. Dies führt zu teilweise drastischen Kürzungen von Ausgaben. Das betrifft oft zu allererst die Kosten des Marketing, sowie die Online Marketing Ausgaben. 

Warum Du die Krise aber nutzen und jetzt nicht in einen Rausch der Budgetkürzungen fallen solltest, möchten wir Dir im Folgenden näher bringen. 

Aber was sind die Schritte, die Du überarbeiten/überdenken solltest?

1. Die aktiven Kampagnen überprüfen / Website unter Augenschein nehmen

Bevor Du Kampagnen abbrichst oder direkt neue Kampagnen in Auftrag gibst, solltest du dir Gedanken darüber machen, welche Anzeigen in der aktuellen Situation noch sinnvoll sind. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Unternehmen, die in der Reisbranche, im Messebau oder im Veranstaltungsmanagement tätig sind. Hier kann schnell Geld gespart werden, dass an anderer Stelle genutzt werden kann. 

Viele Offline Werbeaktionen fallen jetzt weg – was solltest du also tun? Überarbeite deinen Webauftritt oder baue dir unbedingt einen auf! Die eigene Website ist derzeit das wichtigste Aushängeschild eines Unternehmens. Damit die Seite bei Google rankt und sichtbarer wird, solltest du unbedingt deine Zeit auch in SEO investieren. 

Außerdem ist es wichtig genau zu verstehen welche Art von Online Traffic einen Mehrwert bietet. Welche Visitor werden zu qualifizierten Leads? Lead Scoring ist hier das Stichwort. 

Auch Restaurant- und Hotelbesitzer sind besonders betroffen. Hier gilt es über digitale Medien einen Mehrwert zu schaffen. Wie wäre es mit Lieferservice, einer Gutscheinaktion (Kaufe 1 Gericht bezahle 2, ganz nach dem Motto #supportyourlocals. Der Gutschein für das zweite Gericht kann dann zukünftig nach Wiedereröffnung eingesetzt werden) oder einem virtuellen Kochkurs? Dort können sich interessierte Nutzer anmelden, bekommen eine kleine Einkaufsliste und können dann mit dir gemeinsam tolle Gerichte live im Internet kochen. 

2. Anzeigen überarbeiten

Bevor neue Kampagnen geplant werden, sollte man sich ebenfalls Gedanken machen. Was brauchen Menschen jetzt? Welche Investitionen sind realisitsch? 

Themen wie Lieferdienste oder Themen, die online stattfinden (Webinare, Verkaufsvideos usw.) sind momentan deutlich gefragter, als noch vor der Krise. Aber auch Unternehmen, die in der derzeitigen Situation keinen Umsatz durch Reisen, Messen oder Veranstaltungen generieren können, können die Zeit nutzen Ihre „Fanbase“ zu vergrößern. Dem Menschen ein gutes Gefühl geben ist die Devise. 

Wichtig ist es dabei Empathie zu zeigen. Verzichte auf abgedroschene Werbeslogans. Potenzielle Kunden haben Angst und sind verunsichert. Wie geht es weiter ? Reicht mein Geld? 

Dominante und aufdringliche Werbeslogans sowie Themen-Ignoranz wirken sich negativ auf das Branding aus. Die Marketer sollten die Sorgen der Kunden verstehen und aktiv auf sie eingehen. Trete als Partner und Helfer auf und nicht als Konversion-gierige Instanz.

3. Niedrige Kosten für Werbeanzeigen ausnutzen (CPC und CPM) + Hohe Nutzungsrate

Viele Unternehmen fahren in Krisenzeiten ihre Ausgaben im Marketing drastisch nach unten. Dies ist die Chance für alle Unternehmen, die einen Vorteil aus dieser Situation ziehen wollen. Aus diversen Studien geht nämlich hervor, dass gerade in solchen Zeiten verstärkt von (guter) Werbung profitiert werden kann. Das liegt daran, dass die Konkurrenz das Marketingbudget drosselt und man so seinen Marktanteil einfacher und kostengünstiger vergrößern kann. So kann mit dem gleichen oder sogar weniger Werbebudget die gleich oder sogar bessere Wirkung erzielt werden. 

Auch die Tatsache, dass sich derzeit sehr viele Menschen im Home Office aufhalten und auf die digitale Kommunikation angewiesen sind birgt weitere Chancen. Die Verweildauer in sozialen Medien verlängert sich deutlich, wodurch sich die Chance online gesehen zu werden ebenfalls erhöht. 

4. Zeit im Auge behalten 

Durch die aktuelle Krisensituation sind auch die Büros der großen Werbeplattformen (Facebook, Google) leerer als sonst. Auch sie wollen die Ansteckungsgefahr minimieren, weshalb es zu Verzögerungen beim schalten von Anzeigen kommen kann. Plane also die mögliche Verzögerung in deine Kampagne mit ein, falls diese zu einem bestimmten Zeitpunkt geschalten werden soll. 

5. Alles online? Die digitale Transformation!

Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass Unternehmen die ihr Angebot online weiter vertreiben können, bzw. Den Arbeitsalltag größtenteils normal halten konnten die großen Gewinner in einer solchen Krise sind. Firmen die komplett auf Lieferservice, Onlineberatung, 24/7 Erreichbarkeit oder das Angebot von Webwaren umstellen konnten, haben die Zukunftswende jetzt schon geschafft. 

Das Stichwort ist die digitale Transformation. Prozesse, die normalerweise offline abgehalten werden (Meetings, Kontaktaufnahmen usw.) müssen in solchen Zeiten ohne großen Aufwand digital verfügbar sein. Auch wenn alle Mitarbeiter im Homeoffice „festhängen“ muss der normale Arbeitsalltag gewahrt werden. 

Auch früher wurden Krisen bereits bewältigt, was auch Forbes in einem Artikel aufbereitet hat.  Viele Unternehmen konnten mit Hilfe von Marketingmaßnahmen ihr Branding und folglich Ihren Marktanteil ausbauen. 

(Forbes)

Melde dich gerne bei uns, wenn du Hilfe bei der Umsetzung von deinem Online Angebot brauchst. Egal ob spezielle Landingpages und Funnels für bestimmte Produkte, Live Videos, Online Beratung, den auf- oder umbau deines Shops. Du hast es selbst in der Hand die Wende zu schaffen, um Deine Kunden zu behalten und während der Krise weitere Kunden zu generieren. 

6. Kontakt zu deinen Kunden

Kontaktiere deine Kunden per Mail oder ruf sie am besten der Reihe nach an. Das schafft Vertrauen! 

Kundenbindung ist gerade in Krisenzeiten von besonderer Bedeutung. Erkundige dich über die aktuelle Situation, ihre Sorgen, Bedürfnisse und Fragen. Gehe auf individuelle wirtschaftliche Situationen ein und finde eventuell Kompromisse durch Stundungen von Rechnungen. Positioniere dich als solider Geschäftspartner und nicht als Geldeintreiber.

Für neue Kunden können auch Sonderangebote eine verlockendes Angebot sein. Hier gilt es zu beachten keinen unnötig hohen Sonderrabatt zu geben, der dich selbst in eine schwierige Lage bringt. Bei kleineren Rabatten ist schnell beiden Seiten geholfen. Auch hier gilt, sprecht miteinander – ihr findet gemeinsam eine passende Lösung.

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